Und was sagen die Kinder dazu?

Gespräche mit Töchtern und Söhnen lesbischer und schwuler Eltern
Ein Buch von Uli Streib-Brzič und Stephanie Gerlach

Inhaltsverzeichnis

Und was sagen die Kinder dazu?

..."Ich hatte damit, dass meine Mutter lesbisch und mein Vater schwul ist, nie ein Problem, weil ich finde es wunderschön, wie es passiert ist. Es ist selten, dass zwei Menschen, eigentlich ja drei Menschen, so bewusst gemeinsam entscheiden, ein Kind zu haben. Dieses Kind, also ich, wurde wirklich herbeigesehnt, und das habe ich ganz fest gespürt in meiner Kindheit und auch heute noch."... (Stephanie, 19)

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Vorwort Klaus Wowereit

Einleitung

Felix (12) und Antonia (10)
„Ich hab es den Erzieherinnen erzählt, noch bevor Mama das denen gesagt hat.“

Georg (17):
„Die hätten ja mal fragen können.“

Melanie (19)
„Lesbischsein ist doch keine ansteckende Krankheit

Matěj (6)
„Heiraten werde ich entweder den Ruben, den Rune oder die Maruška.“

Jane (13) und Ariane (17)
„Ich glaube nicht, dass ein Mädchen mit Liebeskummer zu ihrem Papa geht.“

Jaschka (10)
„Andere Kinder würden ihre Sachen packen und weggehen.“

Marie (27)
„… da komme ich nach Hause und mein eigener Vater ist schwul.“

Manuel (11)
„Es wäre schon schön, wenn ich den kennen würde.“

Esther (18)
„Es ist wie ein Viereck, wo eine Ecke fehlt.“

David (16)
„Im Prinzip lebe ich zwei verschiedene Lebensweisen.“

Till (11)
„Ich glaube nicht, dass es da eine Genverbindung gibt.“

Maja (14)
„Dann hast du sozusagen zwei in eins.“

Tom (9)
„Letztens habe ich eine Süßigkeitenmaschine erfunden.“

Katharina (17)
„Dann hab ich sie schließlich gefragt: ‚Was ist denn mit dir los, Mutti?‘“

Moritz (22)
„Es war so, als ob ich als Mann automatisch die Schuld daran hätte.“

Christian (15) und Nadine (13)
„Uns fehlt hier keine Frau!“

Noemi (28)
„Die fanden meine Mutter natürlich wahnsinnig toll.“

Ajin (16)
„Ich musste erstmal begreifen, dass es das Leben meiner Mama ist.“

Karen (20) und Lars (21)
„Was ich am blödesten fand, war die Frage: ‚Und wie bist du dann entstanden?‘“

Ahmed (16)
„Einmal New York sehen – mein Traum!“

Stephanie (19)
„Da war so viel Liebe um mich herum

Lena (9)
„Natürlich sind das meine Geschwister, was denn sonst?“

Jannis (12)
„Ich bin das Beste, was meinen Eltern passieren konnte.“

Anna (18) und Matthias (21)
„Sie haben es uns lange nicht gesagt, dass sie lesbisch sind, und das war gut.“

Robin (11)
„Bei uns gibt’s immer was zu feiern!“

Nell (9) und Mia (13)
„Eine Doppelhochzeit, das wäre schön!“

Jasmin (31)
„Es war schlimm für mich, dass mich meine Mutter weggegeben hat!“

Carolin (14) und Paul (13)
„Ich meine, man sagt ja auch nicht ‚du Heteropferd!‘“

Katrin (19)
„Wenn mich jemand fragt, ob meine Mutter verheiratet ist, dann sage ich: ‚Nö, die sucht nach einer Frau.‘“

Der wissenschaftliche Diskurs zum Thema schwul-lesbische Elternschaft – ein Überblick

Literaturtipps zum Weiterlesen

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